Zecken können ein echtes Problem für Hundebesitzer sein. Vor allem, wenn sie nicht bemerkt werden und ein Zeckenbiss zu einer ernsthaften Erkrankung führt und deinem Liebling Schaden zufügt. Damit du hiervor gewappnet bist haben wir dir in diesem Artikel die wichtigsten Fakten zu diesem Thema zusammen gestellt.
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Mögliche Erkrankungen durch Zeckenbiss bei Hunden
Deinen Hund allein zu lassen und Zecken nur bei Bedarf einzusammeln, mag bequem erscheinen, birgt aber erhebliche Gesundheitsrisiken. Zwar führt nicht jeder Zeckenbiss zu einer Erkrankung, aber die Wahrscheinlichkeit steigt mit jeder Zecke. Blutverlust und leichte Hautreaktionen sind in der Regel überschaubar. Die größere Gefahr liegt in den schweren Krankheiten, die einen lebhaften und aktiven Hund in ein leidendes Tier verwandeln können. Hier eine Übersicht der wichtigsten Krankheitserreger:
- Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME): Eine Virusinfektion, die das zentrale Nervensystem befällt und zu Symptomen wie Fieber und neurologischen Komplikationen führt.
- Borreliose: Eine bakterielle Infektion, die unbehandelt zu schweren Organschäden führen kann. Ein frühzeitiges Eingreifen ist entscheidend, um langfristige Gesundheitsprobleme zu vermeiden.
- Anaplasmose: Eine Parasitenerkrankung, die sowohl akute als auch chronische Formen annehmen kann und oft zu Fieber und Müdigkeit führt.
- Babesiose: Diese Krankheit, die oft als Hundemalaria bezeichnet wird, zerstört die roten Blutkörperchen, was zu Anämie und anderen ernsthaften Gesundheitsproblemen führt.
- Ehrlichiose: Eine bakterielle Infektion, die sich durch Symptome wie Fieber und Schüttelfrost bemerkbar macht und sofortige medizinische Hilfe erfordert, um Komplikationen zu vermeiden.
Das Wissen über diese Krankheiten ist wichtig für die Vorbeugung und rechtzeitige Behandlung. Bleib daher informiert und schütze deinen Vierbeiner über das ganze Jahr vor gefährlichen Zeckenbissen.

Die beste Prophylaxe: Ein wirkungsvolles Zeckenschutzmittel
Je länger sich eine Zecke von deinem Hund ernährt, desto höher ist das Risiko einer Erkrankung. Die Vorbeugung gegen diese Schädlinge ist von entscheidender Bedeutung, und das natürliche Zeckenschutzmittel Reico Floh- und Zeckenabwehr übertrifft sogar viele Produkte auf dem Markt. Wenn du mehr darüber wissen möchtest setze dich gerne mit uns in Verbindung.
Symptome einer Infektion nach Zeckenbiss beim Hund
Welche Symptome kann ein von einem Zeckenbiss infizierter Hund entwickeln?
Wenn dein Tier nach einem Zeckenbiss folgende Symptome zeigt, solltest du unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen:
- verminderten Appetit
- erhöhte Körpertemperatur (Fieber)
- geschwollene oder entzündete Gelenke
- Lähmungserscheinungen oder Schwäche in den Gliedmaßen
- Unlust, wieder zu fressen
- Muskelschmerzen oder Zittern
- Unsicherheit beim Aufstehen
- geschwollene Lymphdrüsen
- Nasenbluten
- gelbliche Haut, die auf Gelbsucht hinweist
- Gelbfärbung des Urins

Symptome FSME beim Hund
Mögliche Symptome bei Hunden, die mit FSME infiziert sind
Die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) tritt typischerweise als akute Erkrankung auf. Die Symptome betreffen in erster Linie das Nervensystem. Häufige Anzeichen für FSME bei Hunden sind unter anderem:
- Erhöhte Körpertemperatur
- Erhöhtes Unwohlsein, vor allem in der Kopf- und Halsregion
- Veränderungen im Verhalten wie erhöhte Aggressivität oder Lethargie
- Instabiles Gangbild
- Manifestation von Lähmungserscheinungen
- Auftreten von Krampfanfällen
Die Behandlung konzentriert sich in erster Linie auf die Behandlung dieser Symptome, da Hunde nicht wie Menschen gegen Zeckenenzephalitis geimpft werden können.
Verbreitung vor allem im Mittelmeerraum und Südeuropa
Ehrlichiose wird vor allem in Regionen wie dem Mittelmeerraum und Südeuropa beobachtet, was ihr den Ruf einbrachte, eine Krankheit zu sein, die mit Reisen verbunden ist. Im Gegensatz zu Menschen erkranken Hunde nur selten an FSME, da sie über spezifische Antikörper verfügen, die sie vor dem Virus schützen.
Symptome Borreliose Hund
Mögliche Symptome bei Hunden, die mit Borreliose infiziert sind
Die Symptome, die bei einem mit Borreliose infizierten Hund auftreten können, treten in der Regel innerhalb von Tagen bis Wochen nach einem Zeckenbiss auf. Hierzu gehören:
- Mattigkeit
- Appetitlosigkeit
- Fieber
- Wechselnde Lahmheiten
Schreitet die Infektion über mehrere Wochen bis Monate fort, kann es zu wiederkehrenden Gelenkentzündungen kommen, die zu einem Unwohlsein deines Hundes führen. Diese Entzündungsreaktion betrifft oft nacheinander verschiedene Gelenke, was bei den betroffenen Hunden zu unterschiedlich starken Lahmheiten an mehreren Gliedmaßen führt.
Wichtig: Borreliose bei Hunden frühzeitig erkennen!
Bei Hunden ist die übliche Rötung um die Einstichstelle, die bei Menschen auftritt, nicht vorhanden. Daher wird die Krankheit bei Tieren oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt. Deshalb ist es wichtig, die üblichen Anzeichen der Borreliose bei Hunden frühzeitig zu erkennen und das Tier sofort einem Tierarzt vorzustellen.
Symptome Anaplasmose Hund
Mögliche Symptome bei Hunden, die mit Anaplasmose infiziert sind
Nicht jeder Hund, der an Anaplasmose erkrankt, zeigt Symptome. Bei vielen Hunden verläuft die Infektion eher mild und zeigt keine offensichtlichen Anzeichen von Krankheit. Wenn es jedoch zu klinischen Symptomen kommt, können sie denen der Borreliose ähneln:
- Müdigkeit
- Appetitlosigkeit
- Blässe der Schleimhäute
- Hinken
Im Gegensatz zur Borreliose gibt es keinen Impfstoff, der Hunde vor der Anaplasmose schützt. Daher sind die Entfernung von Zecken und die Anwendung zuverlässiger Zeckenschutzmittel wichtige Präventionsmaßnahmen. Eine gleichzeitige Infektion mit Borreliose und Anaplasmose Bakterien kann darüber hinaus zu besonders schwereren Symptomen führen.
Symptome Babesiose Hund
Mögliche Symptome bei Hunden, die mit Babesiose infiziert sind
Babesiose kann sich akut manifestieren und bei Hunden zu einem schnellen Ausbruch einer schweren Krankheit führen. Häufige Anzeichen, die auf eine Infektion hindeuten können, sind unter anderem:
- Müdigkeit
- Erhöhte Körpertemperatur
- Gelbfärbung der Haut und der Augen (Gelbsucht)
- Brauner oder dunkelgelber Urin
- Blässe der Schleimhäute
- Erhöhte Atemfrequenz
Die Babesiose ist eine schwere Krankheit, die sogar tödlich enden kann. Wenn also der Verdacht besteht, dass dein Hund möglicherweise an dieser Krankheit leidet, ist es unerlässlich, dass du umgehend einen erfahrenen Tierarzt aufsuchst. Eine konsequente und effiziente Zeckenprävention sowie die tägliche Kontrolle auf Zecken reduzieren die Wahrscheinlichkeit, dass sich dein Vierbeiner mit Babesiose ansteckt.
Symptome Ehrlichiose Hund
Mögliche Symptome bei Hunden, die mit Ehrlichiose infiziert sind
Es gibt zwei verschiedene Phasen, in denen sich die Symptome der Ehrlichiose zeigen können – eine akute und eine chronische Phase. In der Regel machen sich die Symptome einer akuten Ehrlichiose-Infektion innerhalb von ein bis vier Wochen nach der Infektion bemerkbar. Diese Anzeichen umfassen:
- Erhöhte Körpertemperatur
- Müdigkeit und verminderter Appetit
- Anzeichen, die auf Unregelmäßigkeiten bei der Blutgerinnung hinweisen: Kleine punktförmige oder ausgedehnte Blutungen auf der Haut und den Schleimhäuten
- Vergrößerung der Lymphknoten
Es scheint, dass Rassen wie Deutsche Schäferhunde und Sibirische Schlittenhunde anfälliger für Ehrlichiose sind und schwerere Symptome zeigen als andere Rassen.

Unsere Empfehlungen für deine Urlaubsplanung
Erkundige dich bei den Tierärzten in deiner Nähe über die in deiner Region verbreiteten Krankheiten. Lege Wert auf eine gründliche Planung, wenn du mit deinem Hund reist, denn in verschiedenen Regionen können unterschiedliche Parasiten vorkommen – lass dich von Tierärzten beraten.
Achte auf einen umfassenden Zeckenschutz, da eine verspätete oder inkonsequente Anwendung von Zeckenschutzmitteln die Wahrscheinlichkeit einer Infektion erhöht. Wir empfehlen dir das Floh- und Zeckenschutzmittel von Reico.
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